Saturday, 7 March 2009

Slumdog Millionaire

"Slumdog Millionaire" von Regisseur Danny Boyle ("Trainspotting" 1996, "The Beach" 2000, aber auch so grottenschlechte Filme wie "Sunshine" 2007) wurde auf der diesjährigen Oscar-Verleihung mit 8 Acadamy Awards ausgezeichnet. Damit steht der Film über Schindler's Liste und Lawrence von Arabien (je 7) und auf einer Stufe mit Ghandi und Amadeus.

Die Handlung erinnert an "City of God" (ging bei den Oscars 2004 übrigens trotz vier Nominierungen leer aus) auf Indisch. Diesmal geht es um den 18-jährigen Jamal - aus Dharavi (dem größten Ghetto Asien's in Mumbai) stammend - der in einer Polizeistation seine Antworten bei "Wer wird Millionär?" rechtfertigen muss, da er als Betrüger abgestempelt wurde. Hierbei wird man per Rückblenden durch sein bisheriges sehr ereignisreiches Leben geführt. Mehr wird erstmal nicht verraten...

Fazit: Boyle schafft ein gelungene Mischung aus "Wer wird Millionär?"- Dauerwerbung, Hollywood und Bollywood (wobei sich das Gesinge und Getanze auf den Abspann beschränkt - hier hatte man Gott sei dank ein Einsehen) mit einem gutem Soundtrack (M.I.A. ist mit "Paper Planes" und "O Saya" vertreten - keine Ahnung warum "Jai Ho" (ein etwas alberner Hindi/Spanisch Mix) von A.R. Rahman und nicht "O Saya" den Oscar für den besten Song kassiert hat). Ohne Zweifel ist "Slumdog Millionaire" ein sehenswerter Film, wurde meiner Meinung nach aber bei der Oscar-Verleihung überbewertet - im Direktvergleich gewinnt "City of God".



Der Trailer ist etwas zu kitschig geworden, da der Film nicht nur aus "Feel Good" Szenen besteht. Kinostart in Deutschland ist der 19.März.

P.S.: Freida Pinto ist 'ne geile Sau!

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